Altmühltal-Radweg

Fast ganz Deutschland kann man auf befestigten, extra dafür vorgesehenen Wegen mit dem Rad erkunden. Einer der schönsten und beliebtesten Radwanderwege in Deutschland ist unumstritten der knapp 256 Kilometer lange Altmühltal-Radweg, auch Altmühl-Radweg genannt. Erfahren Sie mehr über die traumhafte Natur und einige Orte, die Sie bei Ihrer Radreise auf dem Altmühltal-Radweg kennenlernen.

Verlauf des Radwanderweges

Der Altmühltal-Radweg führt vom mittelfränkischen Rothenburg ob der Tauber – im Landkreis Ansbach gelegen – über Städte wie Gunzenhausen, Solnhofen, Eichstätt und viele weitere malerische Ortschaften bis nach Kelheim in Niederbayern. Durch die Tatsache, dass sich die Route in mehrere Etappen einteilen lässt, kann jeder Radfreund diesen Radweg genießen und die Zeit auf ihm in der wundervollen Natur voll und ganz auskosten. Zwei Varianten des Weges führen von Rothenburg ob der Tauber weg nach Leutershausen. Die erste Variante führt vorbei an der Quelle – dem Hornauer Weiher – des Flusses Altmühl, der auch Namenspatron für den Radweg ist. Auf der zweiten Route umgeht man, anders als bei der ersten, die zahlreichen Hügel und Berge und bewegt sich auf einer eher flachen Route über Neusitz und Geslau, bis sich schließlich in Colmberg beide Routen wieder treffen und gemeinsam weiter führen. Danach geht es weiter über Herrieden und Ornbau, bis schließlich mit knapp 80 Kilometern Länge die erste Etappe in Gunzenhausen zuende geht. Die zweite Etappe – siebzig Kilometer lang – führt Sie, nachdem Sie sich ausreichend Zeit zur Erholung gegönnt haben von Gunzenhausen bis nach Eichstätt. Hierbei passieren Sie unter anderem die Orte Treuchtlingen, Solnhofen und Dollnstein und in der Nähe von Gunzenhausen den Altmühl-See. Während der Radweg durch die bergige fränkische Alb führt, bleibt er selbst eher flach und somit für jeden Radfahrer ohne größere Anstrengung „bezwingbar“. Die dritte und letzte Etappe führt über knapp 105 Kilometer von Eichstätt bis ans Ziel ihrer Radreise nach Kelheim. Nachdem Sie die herlliche Innenstadt von Eichstätt durchquert haben, führt Sie der Weg über Kinding, Beilngries, Riedenburg und andere kleinere Ortschaften schließlich ans Ziel des Altmühl-Radweges. Lesen Sie nun mehr über Orte, die Sie während Ihrer Tour auf dem Radweg passieren.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen:

Auf Ihrer Radtour auf dem Altmühl-Radweg kommen Sie durch viele pittoreske Ortschaften, von denen Ihnen nun einige näher vorgestellt werden.

Rothenburg ob der Tauber

Der Startpunkt ihrer Radreise ist die in Mittelfranken gelegene Stadt Rothenburg ob der Tauber. Hier finden Sie nicht nur eine wundervolle, jahrhundertealte und gepflegte Innenstadt vor, sondern auch eine Vielzahl von Museen, die von der bewegten Geschichte der Stadt und der Region berichten, wie beispielsweise das Kriminalmuseum, welches die Kriminalfälle der letzten 1000 Jahre in der Umgebung illustriert. Darüber hinaus ist es lohnenswert, die Befestigungsmauern der Stadt zu besichtigen, die sich auch heute noch in einem guterhaltenen Zustand präsentieren.

Gunzenhausen

Am künstlich angelegten Altmühl-See gelegen, stellt Gunzenhausen einen ganz besonderen Erholungsort dar. Sehenswert sind hier vor allen Dingen kirchliche Bauwerke, wie beispielsweise die Spitalkirche oder die Stadtpfarrkirche „St. Marien“ und des weiteren der historische Marktplatz, der von imposanten Barockbauten gesäumt wird.

Eichstätt

Geprägt von seiner Vergangenheit erwartet Eichstätt seine Besucher mit verschiedenen Gebäuden, die von eben dieser Geschichte erzählen. Der Dom zu Eichstätt – mit dem Mortuarium – zählt ebenso dazu wie der „Ulmer Hof“ – ein ehemaliger Kanoniker-Hof – und viele andere mehr. Heute ist Eichstätt vor allem für seine Universität bekannt, deren Gebäude sich über die gesamte Stadt verteilen.

Kelheim

Natürlich gibt es entlang des Altmühl-Radweges viele sehenswerte Ortschaften. Eine Stadt, deren Besuch man jedoch keinesfalls verpassen sollte ist Kelheim, der Zielort des Radweges. Neben dem historischen Stadtkern lohnt es sich hier vor allem kirchliche Bauten zu besichtigen. Ein weiterer Hingucker ist die so genannte Befreiungshalle – ein Andenken an die gewonnenen Beifreiungskriege gegen die napoleonische Armee 1813 bis 1815 – die sich auf dem Michelsberg befindet.

Allzeit gute Fahrt auf dem Altmühltal-Radweg!